Ich frage euch, die bahrnausen

Es wird mal wieder Zeit für ein Interview in der Rubrik “Ich frage dich…”. Aber diemal frage ich direkt beide, denn die bahrnausen gibt es nur im Doppelpack und sie fotografieren liebend gerne deine Hochzeit. Ich finde es sehr wichtig, dass die Chemie zwischen Fotografen und Hochzeitspaar stimmt, denn sie sind an eurem schönsten Tag um euch und begleiten die schönsten Momente. Umso wichtiger, auch mal etwas privatere Dinge über das Fotografenpaar zu erfahren 🙂 Los geht´s:

Was macht ihr gerade?
Wir sitzen in unserem kleinen Büro. Sebastian sucht grade ein paar Bilder für das Interview raus und Svenja beantwortet die Fragen. Nebenbei bleiben wir immer mal bei alten Urlaubsbildern hängen die Sebastian in die Hände fallen (mein Gott, wie wir ausgesehen haben… 🙂 ). Toll wenn man die Jahre an den Fotos wieder erkennt, oder? Grade merken wir wieder, wie wertvoll Bilder sind…

die-bahrnausen-Bride-Moments5 Fakten über euch

  • Wir sind Serienjunkies – wir lieben „The Sopranos“, „The Wire“, „Mad Men“, „Modern Family“, „Dexter“ und und und…
  • Wir verreisen gerne – dabei ist es uns egal wohin. Überall gibt es schöne Ecken, wobei wir unser Herz schon ein bisschen in Asien verloren haben.
  • Wir sind Ruhrpott – wir beide kommen aus der selben kleinen Stadt im Ruhrpott (wir sind schon zusammen zur Schule gegangen, haben das Abi des anderen miterlebt, die Führerscheinprüfungen…). Egal wohin wir mal gehen werden, unser Herz bleibt immer zur Hälfte Ruhrpott. Wir lieben den „Industrieschick“, das Echte an den Menschen und an dem was sie sagen, das es nicht immer schön sein muss um wirklich schön zu sein und es ist halt einfach ein Stück Heimat.
  • Wir sind Köln – die eine Hälfte unseres Herzen gehört dem Ruhrpott, die andere wohl Köln. Seit 11 Jahren hier und mögen gar nicht mehr weg. Wir sind total Karnevalsjeck (wenn das erste Trömmelche der Session zu hören ist, sind wir nicht mehr zu halten), finden den Dialekt ganz großartig, lieben es Kölsche Tön zu hören (ihr solltet uns mal beim Autofahren zugucken). Köln ist eine Millionenstadt und trotzdem ein kleines Dorf. Man muss sich hier einfach wohlfühlen.
  • Familien und Freunde – unsere Familien und Freunde sind alles. Was machen wir denn alle ohne sie?

Das sind Svenja und Sebastian auf einer ihrer vielen Reisen:

die-bahrnausen-Bride-Momentsdie-bahrnausen-Bride-MomentsWie seid ihr auf euren Namen gekommen?
Uff, habt Ihr ein bisschen Zeit? 😉 Wir machen es ganz kurz. Als Sebastian sich vor Jaaaaahren in den Kopf gesetzt hat, dass er mal Fotos machen will, kam er auf die lustige Idee, sich dafür Bahrnause zu nennen. Sein Nachname ist Bahr. Er arbeitete als Grafiker in einer Werbeagentur, da ist man halt kreativ. Und um auch noch das Wortspiel des Banausen (ursprünglich Menschen die gesellschaftlich keinen Bezug zu den freien Künsten hatten) mit reinzubringen, wurde halt Bahrnause daraus. Nachdem wir dann damit begonnen haben, Hochzeiten fotografisch zu begleiten, wurde halt aus einem Bahrnause „die bahrnausen“. So einfach ist das. Man könnte auch sagen, es war jugendlicher Leichtsinn ;-). Aber sind wir mal ehrlich, wir würden nicht anders fotografieren, wenn wir anders heißen würden. Somit ist für uns der Name eher unwichtig. Ach und wir mögen ihn ja inzwischen auch ein bisschen 😉

die-bahrnausen-Bride-MomentsWarum fotografiert ihr Hochzeiten zu zweit?

In aller erster Linie weil wir es mögen. Wir verbringen gerne Zeit miteinander. Und können vor allem auch Zeit mit einander verbringen. Warum dann nicht auch bei der Arbeit?
Abgesehen von unseren eigenen Empfindungen, hat es natürlich auch mega viele Vorteile für das Brautpaar. Los geht es bereits beim Getting Ready. Sebastian ist immer beim Bräutigam und Svenja bei der Braut. Man muss sich nicht in zwei Hälften teilen oder hin und her hetzen. Braut und Bräutigam bekommen so die volle Aufmerksamkeit die sie grade an diesem schönen Tag so sehr verdienen. Wir minimieren vor allem auch die Möglichkeit ganz tolle Momente zu verpassen. Es passiert einfach so wahnsinnig viel an einem Hochzeitstag, da ist es alleine (wir sprechen hier nur von uns, da hat jeder eine anderes Empfinden) so gut wie nicht möglich, alles mit zu nehmen.
Zeitersparnis ist auch ein guter Punkt. Das Paarshooting geht zum Beispiel schneller. Wir möchte unsere Brautpaare nicht wegen des Paarshootings oder Gruppenfotos Ewigkeiten von Ihrer eigenen Hochzeit fern halten. Das Wichtigste für uns ist, das unsere Paare einen mega Tag erleben. Sie sollen ihn einfach genießen. Mit Ihren Liebsten, lachend, weinend, was auch immer. Unser Fokus liegt also nicht nur auf dem Paarshooting. Ganz klar ist das ganz wichtig, aber die grade erlebten Momente festhalten ist in unseren Augen mehr als Gold wert. Und weil uns das so wichtig ist, versuchen wir in kurzer Zeit das Paarshooting zu  rocken. Das klappt ganz prima zu zweit.
Wir lieben aber auch die anderen Blickwinkel. Technisch gesehen, wenn es in der Kirche zum Beispiel Bilder ein- und derselben Situation gibt, nur aus einer anderen Perspektive gemacht. Der Kuss, einmal von vorne, ganz nah dabei und einmal von hinten, in Großaufnahme mit der Kirche als Kulisse. Und ganz wichtig für uns auch die persönlichen anderen Blickwinkel. Sebastian sieht zum Beispiel Dinge ganz anders als Svenja. Oder hat von einer Situation, beim Paarshooting zum Beispiel, ein ganz anderes Bild im Kopf. So entstehen ganz wunderbare unterschiedliche Bilder. Nicht zuletzt wird es dadurch auch zu einer Reportage von uns. Wir verpassen der Reportage unsere persönliche Note.
Wie Ihr also seht, gibt es in unseren Augen nur Vorteile. Bei uns gibt als somit kein Entweder Oder, es gibt nur ein Und 🙂

die-bahrnausen-Bride-Momentsdie-bahrnausen-Bride-MomentsKostet es für das Brautpaar mehr, wenn ihr zu zweit eine Hochzeit fotografiert?

Nein, da wir ja Hochzeiten immer zu zweit begleiten, sind unsere Reportagekosten auch immer für uns zwei. Andersherum werden die Kosten aber natürlich auch nicht geteilt, wenn man nur nach einer Person für eine Reportage fragt. Uns gibt es halt nur zu zweit 🙂

Das absolute Hochzeits-No-Go

Ach ganz ehrlich, was ist ein No-Go? Für den einen ist es ein Gast in weißer Garderobe, für den anderen der betrunkene Onkel. Wir möchten es uns nicht herausnehmen zu beurteilen, was ein No-Go ist und was nicht. Klar gibt es für uns Sachen, bei denen wir uns unseren Teil denken. Aber unser persönliches Empfinden jemand anderem zu diktieren? Nein, das können und möchten wir nicht. Dann würden man anfangen zu vergleichen und das ist das was man bei keiner Hochzeit machen sollte. Ah, doch das wäre ein No-Go. Hochzeiten zu vergleichen. Denn das ist völliger Quatsch. Der eine will riesengroß heiraten, der andere klitzeklein… Jeder Jeck is anders, wie man hier in Köln sagt. Und so sollte auch jedes Brautpaar Ihre eigene Hochzeit feiern, und ganz besonders feiern dürfen!

Euer schönster Hochzeitsmoment

Unsere eigene Hochzeit im letzten Dezember. Es war perfekt ♡

die-bahrnausen-Bride-Momentsdie-bahrnausen-Bride-MomentsSchnelle Entscheidungen bitte:

Analog oder Digital?

Digital (außer Svenjas Polaroidkamera 😉 )

Bunt oder Schwarz Weiß?

Schwarz-Weiß

Urban oder Natur?

Beides 😉

Die wichtigste Frage zum Schluss:

Die schönste Stadt der Welt?

„Denn ich ben nur ne Kölsche Jung, un mie Hätz, dat litt mer op d’r Zung”
Hier verbindet sich Köln mit der Ehrlichkeit des Ruhrpotts. Und da der Ruhrpott für uns keinen Städtebezug hat, müssen wir wohl Köln sagen 🙂

Vielen Dank für das Interview ☺ (die letzte Frage nach der schönsten Stadt der Welt wirkt ein wenig aus dem Kontext gerissen. Ich habe sie gestellt, weil ich genau wusste, was die beiden antworten würden – und sie haben mich nicht enttäuscht :D) Ich mag die bahrnausen auch persönlich sehr sehr gerne und kann sie dir uneingeschränkt für deine Hochzeit empfehlen.

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Übrigens findest du hier eine komplette Hochzeitsreportage der bahrnausen.